Unsere Philosophie

Wir legen Wert auf Ursprünglichkeit und Regionalität. Gerade in unserer Zeit der galoppierenden Globalisierung und scheinbar permanenten Verfügbarkeit von allem und jedem gewinnt dies eine ganz andere Dimension, als vor einigen Generationen, in denen dies noch das Normale war.

Ursprünglichkeit

Wir stellen Rohmilchkäse her, verzichten also auf das heute weitgehend übliche Pasteurisieren der Milch, um die ursprünglichen Qualitäten der Milch möglichst weitestgehend zu bewahren. Wir backen ein ganz traditionelles Sauerteigbrot ohne weitere Zusätze – unsere Kunden wissen dies sehr zu schätzen.

Regionalität

Unser Hof wirtschaftet konsequent in einem Radius von 50 km, das Grundfutter für unsere Tiere produzieren wir selber. Da wir leider keine Ackerflächen besitzen, müssen wir natürlich einige Komponenten zukaufen: Kraft- und Eiweißfutter beziehen wir von Höfen aus der unmittelbaren Umgebung (Getreide aus Neufrankenroda, 7 km; Sojabohnen aus Nottleben, knapp 30 km).

Das Getreide für unser Brot wächst in Herleshausen (37 km) und wird in Sättelstädt (7 km) vermahlen. Das Stroh für unsere Tiere holen wir bei einem Biobauern bei Marlishausen (knapp 50 km).

Unsere Tiere werden in Burla (5 km) geschlachtet und in Schmerbach (14 km) zerlegt. Selbst das Salz für unsere Tiere und den Käse stammt aus Mitteldeutschland. Lediglich Diesel, Käsekulturen, Heustrick etc., welche bei uns nicht hergestellt werden, beziehen wir notgedrungenermaßen von weiter her.

Auch unseren Käse vertreiben wir in eben diesem Radius: wir verkaufen in unserem Hofladen (0 km), beliefern Geschäfte und Restaurants im Umkreis Erfurt (44 km), Ernstroda (20 km) und Eisenach (22 km). Lediglich in Ausnahmefällen, wenn Kunden dies partout wünschen, verschicken wir Käse auch per Post. Das Fleisch holen sich unsere Kunden direkt im Hofladen ab.

  • Rohmilchkäse: alle guten Dinge in der Milch unserer Tiere bleiben durch diese schonende Verarbeitung erhalten.
  • Weidegang: von Frühjahr bis Herbst finden unsere Ziegen und Kühe ihr Futter auf der Weide.
  • Heumilch: im Winter füttern wir unseren Tieren nur das Heu von unseren Wiesen.
  • Muttergebundene Aufzucht: alle unsere Lämmer und Kälber bleiben lange bei ihren Müttern – solange, wie sie Milch brauchen.
  • Stolze Tiere mit stolzen Hörnern: wir lassen sie ihnen.
  • Biologisch-dynamischer Anbau: aus Überzeugung.
  • Ohne Gentechnik: sowieso!
  • Jedes Tier bei uns ist ein Individuum: deshalb tragen sie Namen, keine Nummern.
  • Konsequente Regionalität: wir kaufen und verkaufen fast ausschließlich in einem Radius von 50 km um die Burgmühle.
  • Kraftfutterreduzierte Fütterung: unsere Kühe und Ziegen machen Milch aus Gras und Heu, nicht aus Getreide.
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